Dienstag, 3. April 2012

Ostern zusammen feiern

Es ist wahrlich nicht so ganz einfach das Osterfest in seiner Gesamtheit - sprich an allen Tagen - als Gelegenheit zum Feiern zu nutzen. Je näher einem die ursprüngliche Bedeutung des Festes geht und je mehr man innerlich die jeweiligen Tage miterleben möchte, desto intensiver kann der gefühlte Spagat ausfallen. K-Freitag ist dann definitiv kein Grund zur Freude und Ostersonntag absolut kein Platz zum traurig sein. Aber es geht natürlich auch anders.

Das Leben in seiner Vielfalt genießen

Viele Leute nehmen den Glauben zwar nicht ganz so ernst, gehen aber durchaus zu Ostern (und zu Weihnachten) in die Kirche um die besondere Atmosphäre der Osterbotschaft mitzuerleben. Daneben bleibt genügend Gelegenheit die Ostertage als freie Zeit in der man mal entspannen und das Leben genießen kann zu erleben. Dazu gehören Treffen mit der Familie oder mit Freunden zum Essen oder spazieren gehen. Je nach Wetterlage werden Osterwanderungen oder Wochenendausflüge gemacht oder man findet Motivation für sportliche Aktivitäten. Und manchmal wird einfach mal der Keller aufgeräumt.

Von den Kindern lernen

Wie bei allen Festen kann man sich am ehesten von den Kindern zur Freude anstecken lassen. Da spielt es keine Rolle, dass der Hase eigentlich Karotten bringen müsste oder eine Osterhenne die Eier. Tiefere Bedeutungen, Regeln oder gezügelte Emotionen sucht man vergebens. Kindern geht es hauptsächlich um eins: Geschenke. Und zu Ostern werden die Aufmerksamkeiten natürlich mit der wunderbaren Spannung des Versteckspiels kombiniert. Das Leben kann so einfach sein, hat man erst einmal das Osternest gefunden und erforscht dessen Tiefe mit Eifer nach Schokolade, Eiern und kleinen Aufmerksamkeiten. Zu Ostern gilt, was zu allen Gelegenheiten passt: Wer anderen eine Freude macht, wird selbst beschenkt. Also los!

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